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Zecken

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Sind Waldkindergartenkinder einem erhöhten Zeckenbiss-Risiko ausgesetzt?

Nein. Zecken gibt es überall, das heißt es gibt praktisch keine begrünten Gebiete in Deutschland, in denen nicht auch Zecken vorkommen. Sie halten sich vermehrt im Unterholz auf oder setzen sich an Grashalmen und kleinen Ästen fest. Die Zecke nimmt man dann beim Vorbeistreifen auf, sie fällt auf die Haut und beißt sich dort fest.

Mit einigen wenigen Vorsichtsmaßnahmen kann das Risiko eines Zeckenbisses minimiert werden. Das Tragen von geschlossener Kleidung steht an vorderster Stelle: Hemden oder Blusen mit langen Ärmeln sowie Hosen mit langen Beinen. Strümpfe sollten über die Hosenbeine gezogen werden. Sinnvoll ist auch festes Schuhwerk. Dass sich Zecken von Bäumen auf ihren Wirt fallen lassen, ist ein Irrtum! Für kleine Kinder kann eine Kopfbedeckung aber, schon aus Gründen des Sonnenschutzes, sehr sinnvoll sein. Helle Kleidung hat nicht unbedingt abschreckende Wirkung auf Zecken. Dennoch ist sie zu empfehlen, da die Kleinlebewesen auf hellem Stoff leichter auffallen.

Die Gefahr bei einem Zeckenbiss besteht in der möglichen Übertragung der Krankheiten FSME oder Borreliose. Es sind aber bei weitem nicht alle Zecken Überträger dieser Krankheiten. Nach einem Zeckenbiss sollte die Zecke möglichst schnell und fachgerecht entfernt werden. Die ErzieherInnen im Waldkindergarten haben dann die Möglichkeit, die Zecke von einem unabhängigen Labor auf Borreliose untersuchen zu lassen und das Kind im Bedarfsfall zum Arzt zu schicken. Gegen FSME gibt es eine Impfung, die noch bis zum 4. Tag nach dem Biss erfolgen kann.

Mehr zum Thema unter www.borrelia.de

Created by waldigel
Last modified 08-01-2005 20:50
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